[[ download Textbooks ]] Kleines Lexikon deutscher Wörter jiddischer Herkunft (Beck'sche Reihe)Autor Hans Peter Althaus – Circuitwiringdiagram.co

Wrter aus dem Jiddischen werden heute von jedermann gebraucht, ohne da man sich dessen immer bewut ist Sie waren bis ins vorige Jahrhundert Zeichen der jdischen Familiensprache und wurden dann im Journalismus als auergewhnliches Stilmittel verwendet Seit demJahrhundert kommen sie in grerer Zahl in der deutschen Literatur vor Das kleine Lexikon stellt diesen besonderen Wortschatz der deutschen Verkehrssprache in seinen signifikanten Erscheinungen vor Dabei werden nicht nur allgemein bekannte Ausdrcke wie dufte, Macke, mies, Pleite, Schlamassel, Schmu, Tacheles oder Zoff erklrt, sondern auch weniger bekannte Wrter wie Eizes, Geseires, Goi, Katzoff, Melech, nebbich, Schabbes, Schammes, Schickse oder Zores Es werden Wege der Entlehnung ins Deutsche, Besonderheiten des Gebrauchs, Probleme des historischen Mibrauchs, Verwendungsweisen und stilistische Aspekte aufgezeigt


5 thoughts on “Kleines Lexikon deutscher Wörter jiddischer Herkunft (Beck'sche Reihe)

  1. Ralph Keysers Ralph Keysers says:

    Sprache sagt viel aus Klemperer hat hervorgehoben wie man Sprache missbrauchen kann Sprache ist auch ein Erbe Ein Erbe sollte sowohl gut wie kritisch behandelt werden Jidddische W rter weisen auf eine Erinnerung eines friedliches Zusammenleben hin.Der Hass des Julius Streiches mit seinen Leitartikeln im St rmer gegen diese W rter belegen den Wille der Nazis dieses Zusammenleben zu zerst ren Ralph Keysers


  2. nickolaus nickolaus says:

    Ich habe mich immer gefragt, woher unsere W rter kommen, die wir so t glich benutzen Dieses Buch ist ein kleiner Wegweiser Sehr gut.Auch der Verk ufer sehr gut, unglaublich kundenorientiert, gute Preise wird ge ddet.Vielen Dank an den Autor und das freundliche Buch


  3. R. Paul R. Paul says:

    Ich habe das Buch fr eine Hausarbeit bestellt Es kam schnell an und war unter anderem eine sehr gute Hilfe.


  4. Gunnar Kaiser Gunnar Kaiser says:

    Hans Peter Althaus jetzt in der beck schen Reihe erschienenes kleines W rterbuch ist kein Jiddisch Lexikon wie beispielsweise das von Leo Rosten oder Ronald L tzsch, sondern ein W rterbuch deutscher Sprache, das den Ausschnitt W rter jiddischer Herkunft betrachtet W rter, die im aktuellen Sprachgebrauch vorkommen, werden dabei erg nzt durch Ausdr cke, denen man in historischen Texten begegnet, wobei Althaus notwendigerweise bis tief ins 19 Jahrhundert und in die Zeit davor zur ckgreift Dies mag vor allem der Einsicht zu verdanken sein, dass jiddische W rter nach einer Phase relativer Unbekanntheit wieder reaktiviert werden k nnen und sich mit gro er Geschwindigkeit in der Sprachgemeinschaft ausbreiten k nnen Als Beispiele f r einen solchen Fall w ren die Eintr ge Tacheles oder Zoff anzuf hren, W rter, deren west jiddischer bzw hebr ischer Ursprung den meisten Sprechenden wohl unbekannt sein d rfte Dieses Unwissen pr gt Althaus zufolge berhaupt eine gro e Anzahl von Wortschicksalen.Wo bei W rtern wie Massel , Mischpoche oder Chuzpe die j disch jiddische Konnotation meist noch vorhanden ist, ist sie doch im Falle von dufte , mies oder Reibach fast g nzlich verloren gegangen Mehr noch, sie hat sich in Richtung fremder Konnotationen verschoben, wie z B bei dufte oder Daffke ins Berlinerische oder Maloche ins Rheinisch Westf lische Auch Bedeutungsverschiebungen sind im Lexikon gut nachzuvollziehen, wenn es die umgangssprachliche Abwertung eines eigentlich neutralen Begriffs wie Schickse oder die falschen Freunde Schul Synagoge oder Scheitel Per cke verzeichnet.Leider verzichtet das Lexikon auf tiefer gehende etymologische Erkl rungen die man beispielsweise in Heidi Sterns W rterbuch zum jiddischen Lehnwortschatz finden kann , sondern erw hnt oft nur die jiddische Form plus Nebenformen sowie die h ufigen Rotwelsch Formen und Bedeutungsunterschiede Gerade bei einer Sprache mit einer so unvergleichlichen Entwicklung wie dem Jiddischen w re doch die h ufigere R ckf hrung auf hebr ische, romanische, lateinische oder slawische Urspr nge w nschenswert gewesen So bleibt Althaus Lexikon nicht mehr als eine durch vielfache Nachweise belegte Liste deutscher W rter jiddischen Ursprungs, deren Einblicke in die j dische Kultur von einer historischen Dimension weitgehend abgeschnitten werden Da die Nachweise sich zum Teil auf zeitlich sehr entfernte literarische Texte beziehen, finden auch W rter wie Tinnefologie oder Itziglismus , sogenannte ad hoc Bildungen, die selber im Jiddischen nicht vorkommen und die wohl nicht viel fter als ein einziges Mal gebraucht wurden, Eingang in das Lexikon Der Sinn einer Fixierung solch relativ ephemeren Materials ist nicht direkt einsichtig, auch wenn dadurch, wie Althaus andeutet, das geistige Niveau dieses Sprachgebrauchs andeutungsweise erhellt werden kann.Althaus W rterbuch ist klar konzipiert und gut zu handhaben, wenn auch manche der rund 1100 Eintr ge durch ihre Vielzahl an Belegen zum Teil etwas un bersichtlich geraten sind Zudem verzichtet Althaus auf die Angabe einer Grundbedeutung, was das schnelle Nachschlagen nicht gerade erleichtert Lobenswert ist, dass auch Nebenformen, die weniger gebr uchlich sind, zus tzlich notiert werden und auf eine Vereinheitlichung der Lautformen verzichtet wurde, was der gro en Vielfalt und dem Reichtum der jiddischen Sprache angemessen ist Die Einleitung ist auf dem relativ knappen Raum sehr informativ und gibt einen guten Einblick in Entwicklung und Geschichte des Jiddischen und seinen Einfluss auf das Deutsche sowie auf Sondersprachen wie das Rotwelsche oder die historische Studentensprache u erst anregend ist schlie lich der Nachweis des Wortes Stuss , eines Ausdrucks, der aus dem Hebr ischen schetut ber das Westjiddische schtus ins Deutsche gelangte, wo er etwa mit Unsinn, dumme Rede zu bersetzen w re Bei Alfred Kerr hei t es dazu Ich will ein paar Regeln f r Kritiker aufstellen u ere Stu in immer denselben Ausdr cken Ersatz f r Eigenart


  5. Cenodoxus Cenodoxus says:

    Von abgezockt zu jidd zchoken bis Zore s jidd zoro oder Zuschmuser findet man hierrund 1100 informative und unterhaltsame Eintr ge, darunter W rter, die jeder kennt Chuzpe, Schmus und Tacheles , vieles Unbekanntes, manches berraschendes betucht von jidd betuach vertrauenswert, sicher hat also mit Tuch nichts zu tun , daneben eine umfangreiche Einleitung zum Jiddischen sowie umfangreiche Literaturhinweise Alles in allem ein sehr gelungenes handliches W rterbuch